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Die 4 Talsperren

  • Die Innerstetalsperre
  • Die Granetalsperre
  • Die Soesetalsperre
  • die Okertalsperre

Die Innerste Talsperre

Sportlich Ambitionierten kommt diese Talsperre entgegen. Schwimmen, Angeln, Segeln, Surfen und Rudern sind hier gestattet. Motor- bootfahren ist nicht erlaubt. Aber auch die Wanderwege können sich in diesem herrlichen Stück Natur sehen lassen und laden Sie zu einem ausgedehnten Spaziergang ein.
In den Jahren von 1963 bis 66 wurde die mit 750 Metern längste Staumauer des Harzes errichtet. Mit einer Höhe von 32 m und einer Länge von rund 5 km stauen sich in dieser Talsperre bis zu 20 Millionen Kubikmeter Wasser. Die Anlage dient vorrangig dem Hochwasserschutz und der Niedrigwassererhöhung und speist ein privates Wasserkraftwerk.
Sie fahren in Richtung Seesen, Langelsheim, Lautenthal (B82) und erreichen nach rund 15 Minuten die Talsperre.

Die Granetalsperre

Hier ist Wassersport, gleich welcher Art, nicht gestattet. Die Talsperre dient hauptsächlich der Trinkwasserversorgung und gibt Ihr Wasser bis nach Bremen ab.
Der Damm ist rund 600 m lang und 61m hoch. Erbaut wurde er zwischen 1966 und 69. In dem Becken stauen sich bis zu 46 Millionen Kubikmeter Wasser aus den Gebieten der Oker, Radau und Innerste. Wer sich für den Weg der Trinkwasseraufbereitung interessiert, kann sich im vor dem See befindlichen Harzwasserwerk informieren. Die Wasserwerke bieten ständig zwei Ausstellungen, Tondiashows und Besichtigungen an.
Zu Fuß sind es nur rund 1,5 km. Mit dem Auto fahren Sie in Richtung Seesen und biegen in Astfeld in Richtung Herzog-Juliushütte ab. Folgen Sie der Beschilderung zur Granetalsperre.

Die Soesetalsperre

Von Bad Grund kommend fahren Sie nach Osterode, statten vielleicht noch der sehenswerten Altstadt einen Besuch ab, und fahren dann noch rund 5 km bis zur Soesetalsperre. Einen beeindruckenden Blick auf den See und die Mauer haben Sie von dem etwa 9 km langen Rundwanderweg entlang der Staumauer. Erleben Sie “Natur pur” in den großen Laub- und Nadelwäldern in direkter Nähe zum Wasser.
Die Talsperre wurde in der Zeit von 1928 bis 1931 erbaut. Der Betonkern der Staumauer ist bis zu 7 m stark und verjüngt sich nach oben hin auf 2 m. Gestaut werden in der Soesetalsperre bis zu 25 Millionen Kubikmeter Wasser. Hiermit werden die umliegenden Orte mit Trinkwasser versorgt. Weiterhin dient die Talsperre dem Hochwasserschutz.
Auch die Sportler kommen an dieser Talsperre nicht zu kurz. Erlaubt sind: Angeln, Surfen und Segeln.
Dieses wundervolle Erholungsgebiet erreichen Sie von Bad Grund aus und nicht ganz 30 Minuten.
Zur Soesetalsperre gibt es mehrere Routen, die alle ihre landschaftlichen Reize haben. Nutzen Sie den auf dieser site befindlichen Routenplaner von Google earth um sich die Möglichkeiten aufzeigen zu lassen.

Der Okerstausee

Die Okertalsperre ist der größte Stausee des Westharzes Besonders empfehlenswert ist eine große Okerseerundfahrt. Für ausführliche Informationen hierzu bitte hier klicken An dieser Stelle danken wir:

Kriegsbedingt wurden die 1938 begonnenen Arbeiten erst 1949 fortgesetzt; vollendet wurde der Bau erst 1956. Im Jahre 1954 mußten die Bewohner des kleinen Dorfes Schulenberg, das sich im Staubecken befand, umgesiedelt werden, sie mußten der “Anlage weichen”. Der Ort liegt heute auf dem “Kleinen Wiesenberg”, mit Blick auf den See. Hauptsächlich dient der See der Stromversorgung und dem Hochwasserschutz

Der Okerstausee ist ein Paradies für Wassersportler: Ob Rudern, Segeln, Tretbootfahren oder Surfen, alles ist hier möglich. Besonders Tauchen kann zum Erlebnis werden, sind doch noch Reste des Ortes Schulenberg nebst Straßen und Brücken aus der Zeit vor der Überflutung zu finden. Bitte melden Sie Ihre Tauchgänge vorweg bei den Harzwasser werken an. Oder schauen Sie sich alles gemütlich von Bord der MS “AquaMarin” an. Viel Spaß!

Fahren Sie in Richtung Nordosten auf der B 241in Richtung Oker. Wechseln Sie auf die B 498. Sie passieren Romkerhal und erreichen nach weiteren 3 km die Okertalsperre